Articles parus dans la presse française

L'Alsace, 2 mai 2008


In der deutschen Presse erschienene Artikel

Westdeutsche Allgemeine Zeitung (Bochum), 28. Mai  2005: "Komponist greift für sein neues Werk in die Luft"

Ruhr-Nachrichten Bochum, 28. Mai 2005: "Uraufführung - Aus der Luft gegriffen"

Ruhr-Nachrichten Bochum, 15. Januar 2005: "Juwelen für Flöte und Orgel"

Westdeutsche Allgemeine Zeitung (Bochum), 15. Januar 2005: "Musiktheater live in der Boy"

Trierischer Volksfreund, 13./14. April 2002: "Verneigung vor dem Orchester" - Blockflötistin begeistert mit einer modernen Komposition

Kölnische Rundschau,11. Dezember 2001: "Leichtes Menü"

Kölner Stadtanzeiger, 11. Dezember 2001: "Barockmusik zur Weihnacht" MK

Westdeutsche Allgemeine Zeitung (Bochum), 28. Mai 2001: "Die Suche nach der verlorenen Zeit"

Westdeutsche Allgemeine Zeitung (Bochum), 29. Mai 2001: "Üppige Klangfülle garnierte die Feste im Barock"

Rheinische Post, 19. März 2001: Eva Schieffer, Yvonne Herter und das Gürzenich-Quartett - "...und Haydn zum Filet"

Westdeutsche Zeitung (Krefeld), 19. März 2001: "Das heitere Licht der Musik" ubr

Frankfurter Rundschau, 11. Juli 1998: "Ich mache Musik in der Gesellschaft" - Lord Yehudi Menuhin gratuliert der Frankfurter Sektion von "live music now"

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11. Juli 1998: "Der Meister lauscht" - "Live Music Now" -Benefiz mit Menuhin im Palmengarten




Westdeutsche Allgemeine Zeitung Bochum, 28. Mai 2005

Komponist greift für sein neues Werk in die Luft

von Anja Renczikowski

Vor Uraufführung: Appell an die Phantasie

(...) „Mir geht das alles meist viel zu schnell. Ich möchte die Zeit haben, mir die Klänge auf der Zunge zergehen zu lassen“, so der junge Komponist Simon Rummel über sein neues Stück „Aus der Luft gegriffen“ für Blockflöte und Orchester. Die Solistin Eva Schieffer gab zu Beginn eine Höranleitung und appellierte an die Phantasie: Wie in einer dunklen Höhle, in der man sich nur langsam vortasten kann, sollten die Klänge entdeckt werden.

Und die Hörer ließen sich auf diese akustische Reise ein: lachten, schmunzelten und lauschten gespannt den Tönen, die sie in einer ganzen Auswahl von Flöten variationsreich entlockte. Ernst und verspielt standen Klang und Stille gleichberechtigt nebeneinander – zum Beispiel wenn nach längeren Pausen das Rauschen der im ganzen Raum verteilten Ocean Drums zu vernehmen war oder die Solistin gleich auf zwei Flöten spielte, summte oder gar aus ihrem Instrument Seifenblasen zauberte.

Ganz im Kontrast dazu stand das virtuose Blockflötenkonzert C-Dur RV 443 von Antonio Vivaldi. Wer hätte gedacht, wie vielseitig dieses kleine Instrument sein kann. (...)



Ruhr-Nachrichten Bochum 28. Mai 2005

Uraufführung "Aus der Luft gegriffen"

Von Hanns Küster
Lehrstunde über die Möglichkeiten einer Blockflöte zwischen Jux und Ernsthaftigkeit

Zwischen Ernsthaftigkeit und Jux schien das Konzert der BoSy am Fronleichnamstag im Thürmersaal zu schweben. Das Publikum bekam eine Lehrstunde darin, was man alles mit einer Blockflöte anstellen kann. Den musikalischen Vormittag leitete Michael Sanderling, als Solistin beeindruckte Eva Schieffer.

(...)

Dass es sich bei einer Blockflöte nicht um die musikpädagogische Entsprechung des Rohrstocks handeln muss, merkte man bei Antonio Vivaldis virtuosem Konzert für Blockflöte, Streicher und Basso Continuo. Schieffer entlockte ihrem Instrument einen schönen Orgelton. Im zweiten (langsamen) Satz geht es chromatisch zur Sache - beschwörend, fast orientalisch.

Simon Rummel ist der Komponist des Flötenkonzerts mit dem Titel "Aus der Luft gegriffen", das nach der Pause uraufgeführt wurde. Es war für die Improvise-Reihe der BoSy und speziell für den Thürmersaal geschaffen worden. Ganz im Zeichen der Aleatorik lässt Rummel der Solistin viel Spielraum im wahrsten Sinne des Wortes. Eva Schieffer erklärte zuvor ein wenig und hielt ein Höhlengleichnis als Interpretationsansatz parat. Der Hörer solle sich fühlen wie jemand, der in einer dunklen Höhle mit einer Taschenlampe nach Kristallen und Edelsteinen sucht. Rummel radikalisiert das schöne Spiel, indem er die Menge an Tönen reduziert; es ging um zarte Klänge und Geräusche.

(...)


Ruhr-Nachrichten Bochum 15. Januar. 2005

Juwelen für Orgel und Flöte

Eva Maria Schieffer und Ulrich Stuers musizierten in der St. Johannes-Kirche

In der Kirche St. Johannes musizierten am Donnerstag Abend Eva Maria Schieffer Blockflöte) und Ulrich Stuers (Orgel) im Rahmen des Festivals "Orgel Plus".

Neben Barockmusik von Bach, Corelli und Gastello stand die Uraufführung eines Werkes des jungen Komponisten Simon Rummel für Blockflöte und Orgel auf dem Pro­gramm.

Rummel hatte das Werk speziell für die neue Eisenbarth-Orgel in St. Johannes komponiert. Eva Maria Schieffer (Flöte) und Ulrich Stuers (Orgel) hatten ein zweigeteiltes Programm im Gepäck. Der erste Teil mit Werken von Corelli, Bach und Gastello fand ungeteilten Zuspruch, da er ganz im Stile klassischer Eleganz und barocker Virtuosität präsentiert wurde. Der zweite Teil beschäftigte sich ausnehmend mit Musik moderner Art und daher mit Komponisten wie Berio, Rummel und Orlinski, also mehr auf Improvisation bedacht. Im klassisch-orientierten Teil unterstrichen die beiden Virtuosen, dass das Repertoire für Orgel und Flöte einige Juwelen bereithält.

- Weite Bögen -

Mit klarem und hellem Ton, lyrischem Einfühlungsvermögen und einer über alle Zweifel erhabenen Virtuosität glänzte Eva Maria Schieffer in Corellis „Sonate F-Dur. Op.5 Nr. 1“. Ebenso markant die Interpretation der "Sonata Seconda" von Dario Castello. Eva Maria Schieffer arbeitet die zahlreichen Verzierungen sorgfältig heraus, bleibt aber nicht in ihnen stecken, sondern schafft es, weite Bögen zu spannen und der Musik einen lyrischen Grundton zu entlocken. Ihr Ton hat saubere, geschmeidige Konturen. Glänzend und ohne Fehl die „Suite d-moll, BWV 99" von Bach. Der tragende, warme Ton ging eine Ideale Verbindung mit der Orgel ein, so dass es zu einem homogenen. Musizieren kam. Eva Maria Schieffer wusste durch den Klangcharakter ihres Instrumentes und feinen chromatischen Abstufungen zu gefallen.

Eine ganz andere Sichtweise gaben die modernen Werke. Der Zuhörer bekommt eine akustische Ahnung von der Vielfalt stilistischer und qualitativer Kennzeichen dieser Zeit. So war im Werk von Berio "Gesti" die Gesetzmäßigkeit jeglicher Tonalität aufgegeben, und die Mimik und Gestik des Spielers standen im Vordergrund.

- Eruption von Lauten -

Ebenso war die Uraufführung von Rummel gestaltet. Hier erklang eine Eruption von Lauten, gesprochener wie gespielter Art. Im abschließenden Beitrag einer "Partita Gregorina für Orgel" von Orlinski entwickelte sich eine ganze Bandbreite von einzelnen Tönen und gaben dem ganzen Werk einen meditativen Aus­druck. Hier war schon viel Verständnis vom Zuhörer verlangt, um dieser isolierten Klangfülle noch zu folgen. Ein herzlicher Beifall entließ die Künstler nach einer Zugabe von klassischer Art. K.P.



Westdeutsche Allgemeine Zeitung 15. 1. 2005

Musiktheater live in der Boy

Musik- Theater live in der Boy

Blockflötenkonzert bei "Orgel Plus"

ln der modernen, großzügigen Architektur der St. Johannes-Kirche (Boy) wirkt eine Blockflöte im Konzerteinsatz äußerst zierlich ­doch die junge Solistin des Orgel-Plus-Programms setzte das kleine, intime Blasinstrument virtuos, theatralisch und "unüberhörbar" in Szene.

Eva Maria Schieffer blieb es in Verbindung mit Orgelpartner Ulrich Stuers vorbehalten, in diesem Festival-Jahrgang das zeitgenössische Element zu vertreten. Die Krefelderin tat dies mit Geschmack und Zähigkeit. Sie entschied sich in ihrer facettenreichen Vortragsfolge für Luciano Berio ("Gesti") und den anwesenden Düsseldorfer Simon Rummel, 26. Organist Stuers steuerte noch eine wuchtige, registerfarbige "Partita Gregoriana" von Hans Bernhard Orlinski (Jahrgang 1928) als Brückenschlag zwischen Tradition und Gegenwart bei.

Das ungewöhnlichste Stück des Abends, der mit zwei Altmeistern (Johann S. Bach mit Fantasie und Fuge c-moll BWV 537 und Arcangelo Corelli mit einer siebenteiligen Sonate F-Dur op. 5) dankbar und barock begann, war Berios "Gesti". Eva Maria Schieffer, bei diesem Solo im Altarraum platziert, konnte Mund- und Atemspannung für bizarre Tonreihen im aleatorischen (zufälligen) Verfahren einsetzen. Zudem zwang der Komponist sie zu grimassierender Aktion: Musik-Theater live. Die Solistin absolvierte das witzige Spiel hochkonzentriert. Das galt auch für Rummels "Canzon", mit der er in einer Mixtur aus Ton (auch per Schlauch), Stille und Wort fetzen- und fragmentartig in eine musikalische Fremde vorstößt. Ein "Suchender", wie er selbst sich in diesem Kompositionsspiegel sieht. Auch hier: Schieffer versah ihre problematische Aufgabe mit Geschick und Ernst.

Ulrich Stuers trat als Solist und Begleiter mit souveräner Handhabung aller technischen und spirituellen Orgelfertigkeiten auf. Der Besuch in der Boy war etwas schwächer ­ verschreckten vielleicht die Zeitgenossen? " . HJL




Trierischer Volksfreund, 13./14. April 2002

"Verneigung vor dem Orchester"  - Blockflötistin begeistert mit einer modernen Komposition

Von Gerhard W. Kluth
... Baurs "Concerto da Camera" erfordert in erster Linie einen überaus virtuosen und technisch hochversierten Solisten. Eigenschaften, die Eva Maria Schieffer mit Leichtigkeit erfüllte. Ob einem die Komposition zusagte oder nicht, sei dahin gestellt. Auch Zuhörer, die mit moderner Musik nicht soviel anfangen können, mussten von Schiffers Spiel begeistert sein. Wie sie mit ihren leider noch zu häufig als Kinderinstrument verschrieenen Blockflöten umging war einfach brillant. Der begeisterte Applaus war mithin nicht mehr als gerechtfertigt …



Programm:

Westdeutsche Zeitung (Krefeld), 4. März 2002

"Freiheit in der Kunst"

Musikwissenschaftlerin Ute Büchter-Römer gewann hervorragende Künstlerinnen für ihr Gesprächskonzert in der VHS

Von Marianne Gatzke
… Sie (U.Büchter-Römer) konnte für die Beispiele aus zwei Musikepochen (Frühbarock und Neuzeit) die Flötistin Eva Maria Schieffer und die Pianistin/Cembalistin Dorrit Bauerecker gewinnen, beide, wie wir erlebten, hervorragende Künstlerinnen mit junger Ausstrahlung…Um 1629 war Dario Castello berühmt als Konzertmeister an der Markuskirche von Venedig. Seine Klangvorstellungen realisierte auf ihrer Blockflöte Eva Maria Schieffer in eindrucksvoller virtuoser und hochmusikalischer Weise. Ebenso souverän gelang ihr der Sprung in die Moderne mit "Gesti" von Luciano Berio…Langer verdienter Schlussapplaus.




Kölnische Rundschau, 11. Dezember 2001

"Leichtes Menü"

Von Matthias Corvin
Köln. "Eine vornehme Unterhaltung" versprach der Obertitel im jüngsten Philharmonie-Konzert des Kölner Kammerorchesters…Dabei stand die Interpretation des vierten Brandenburgischen Konzerts BWV 1049 dem nicht nach, da mit Daniel Rothert und Eva Maria Schieffer zwei wirklich hervorragende Blockflötisten zur Verfügung standen …




Programm:

Kölner Stadtanzeiger, 11. Dezember 2001

"Barockmusik zur Weihnacht"

MK

… in diesem Rahmen fügten sich … Bachs Brandenburgisches Konzert mit dem famosen Solistentrio Daniel Rothert, Eva Maria Schieffer und Irmgard Zavelberg.



Ruhr-Nachrichten Bochum, 28. Mai 2001

"Die Suche nach der verlorenen Zeit"

ml
... Die Bochumer Symphoniker unter der Leitung von Avner Itai konnten mit Eva Schieffer eine Solistin an der Blockflöte verpflichten, die dieses Werk in und auswendig kennt und damit bereits Preise gewonnen hatte. Ein direkter Bezug zum Barock war schon im ersten Satz zu hören, als Zitate aus Telemanns bekannter a-moll Suite erklangen. Die Solopartien, Eva Schieffer wechselte ständig zwischen Alt- und Piccoloflöte, waren virtuos und ausdrucksstark vorgetragen. Baur selbst bezeichnete sein Werk nicht als avantgardistisch, verlangte aber in seiner Komposition großes virtuoses und musikalisches Können von den Solisten. Ihre große Klasse konnte Schieffer auch in Vivaldis Concerto C-Dur für "flautino" beweisen. Finger- und zungenbrecherische Läufe der Ecksätze verlangten von ihr ein Höchstmaß an Konzentration und Virtuosität. Nach einem imposant interpretierten irischen Volkslied durfte die hervorragende Solistin die Bühne verlassen ...


Programm:

WAZ Bochum, 29. Mai 2001

"Üppige Klangfülle garnierte die Feste im Barock"

deh
... Als höchst virtuose Solistin war Eva Schieffer zu erleben. Ihre Atemtechnik, die stupende Zungenfertigkeit und ihre Musikalität waren begeisternd und ernteten zurecht minutenlangen Beifall ...



Rheinische Post, 19. März 2001

Eva Schieffer, Yvonne Herter und das Gürzenich-Quartett - "...und Haydn zum Filet"

Von Horst M. Becker
... vor allem sorgte Eva Schieffer, Krefelderin und Soloblockflötistin des Kölner Gürzenich-Orchesters, für ein frühes i-tüpfelchen. Gut abgestimmt von Beginn an, wurde flüssig gespielt. Noch gesteigert wurde der Eindruck dank Schieffers brillanter Anblas-Artistik auf der Sopranino-Flöte bei Vivaldis Concerto C-Dur, PV 78. Ein solistisches Extra-Juwel ein miniature gab Eva Schieffer auf der C-Flöte ...



WZ, Krefeld, 19. März 2001

"Das heitere Licht der Musik"

ubr
... Zunehmend erhellten sich die Gesichter, immer heiterer wurde ihr Ausdruck. Das Lächeln allein setzte sich durch allein durch die bezaubernde Spielweise der Solistin und der Musiker, die sie begleiteten... Eva Schieffer musizierte mit dem Quartett und der Cembalistin die Suite a-moll für Altblockflöte und Streicher mit einer Leichtigkeit und Intensität, die bezauberte. Differenzierte Artikulation der einzelnen melodischen Phrasen, pointierte rhythmische Akzente und eine selten leichte Virtuosität, die das Wort Technik vergessen machte. ...



Frankfurter Rundschau, 11. Juli 1998

"Ich mache Musik in der Gesellschaft"

Lord Yehudi Menuhin gratuliert der Frankfurter Sektion von "live music now"

Von Stefan Schickhaus
... der Lord selbst war mit dabei und konnte sich einen Eindruck machen, auf welch hohem Niveau hier gearbeitet wird.... die Blockflötistin Eva Schieffer mit ihrer Partnerin Yvonne Herter. Ihre Bach-Suite war sicher die rundeste, am meisten durchdachte Interpretation dieses Benefizabends. Ein Sonderlob ob ihrer Phrasierungskunst bekamen die beiden dann auch von Yehudi Menuhin ...




Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11. Juli 1998

"Der Meister lauscht"

"Live Music Now" -Benefiz mit Menuhin im Palmengarten

Guido Holze
Bachs Suite c-moll, BWV 997,..., gaben die Kölner Musikhochschülerinnen Eva Schieffer (Blockflöte) und Yvonne Herter (Cembalo) in einer Bearbeitung sehr sicher, fließend, mit Maß und fein abgestimmt wieder ...